[Anzeige] Wir haben Microsoft Teams unter die Lupe genommen und zeigen, wie sich das sogenannte Lern Management System – kurz LMS – im Kontext Schule integrieren lässt. Als Bestandteil von Office 365 Education besitzt Microsoft Teams so einige tolle Funktionen, die Sie ideal in Ihren Unterricht einbinden können.

Was macht Microsoft Teams so beliebt im Unterricht?

Dass Kollaborationstools die Arbeit erleichtern und die Produktivität merklich steigern ist kein Geheimnis. Doch im Kontext Schule benötigen wir oft noch einige Specials. Microsoft Teams lässt sich hier als Tool für den Bildungsbereich hervorheben und bereichert bereits für viele Lehrpersonen den Unterrichtsalltag.

Welche Vorteile bietet Microsoft Teams?

  • Vereinfachtes Zusammenarbeiten mit Schülerinnen und Schülern sowie innerhalb des Kollegiums
  • Bessere Organisation und Verwaltung von Projekten, Aufgaben und Inhalten
  • Vereinfachung der Kommunikation innerhalb der Klasse und im Kollegium
  • Unterschiedliche Austauschmöglichkeiten & Feedback-Schleifen untereinander
  • Auf dem Laufenden bleiben durch Echtzeitinformationen und Updates

Die richtige Vorbereitung & Organisation im Kontext Schule

Schon beim Erstellen des Teams können einem einige Fehler unterlaufen. Um diese zu umgehen haben wir für Sie die wichtigsten Beispiele aus der Praxis zusammengefasst.

1. Chaos vermeiden & Ordnung schaffen

Sinnvollerweise wird pro Klasse und pro Fach ein Team (Kurs) erstellt. Ansonsten würden alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse sowie alle Lehrerinnen und Lehrer mit einer Aufgabenverwaltung arbeiten und könnten in sämtliche Unterhaltungen einsehen.

Microsoft Teams im Unterricht bei ACP eduWERK

2. Kurs-Teams für die Klasse

Für die Arbeit in bzw. mit der Klasse ist es am besten, das Team für „Kurse“ auszuwählen. Als Lehrerperson bekommt man hierbei OneNote Class Notebooks und Aufgaben aktiviert. Als besonders wichtige Features für den Unterricht machen sie aus Teams ein Learning Management System.

SPS, Mitarbeiter und Jeder sind weitere Auswahlmöglichkeiten für Teams mit jeweils unterschiedlichen Funktionen und Berechtigungen.

Microsoft Teams im Unterricht bei ACP eduWERK

Aufgepasst: Da die Erstauswahl beim Erstellen im Nachhinein nicht geändert werden kann, muss zu Beginn bereits klar sein, was ich mit dem Team machen möchte.

3. Übersichtlichkeit bei Teamnamen

Der Gruppenname (Gruppen-ID) sollte gut überlegt sein, denn er lässt sich im Nachhinein nicht mehr ändern. Im Gegensatz dazu kann der Anzeigename sehr wohl geändert werden. Somit kann die Klasse einfach und unkompliziert in das nächste Schuljahr wechseln und aus der 2A wird die 3A.

Unsere Tipps:

  • Für den Gruppennamen: Anfangs- und Abschlussjahrgang der Klasse als Gruppenname wählen
    • Beispiel: 2018-2022 oder Schuljahr 2018/2019
  • Für den Anzeigenamen: Klassennahme und Schuljahr/Semester nennen
    • Beispiel: 3A – 2019/2020 – BU oder 3A – WS 2019 – BU

Damit keine Daten verloren gehen, sobald Schülerinnen oder Schüler die Klasse wiederholen müssen, sollte für jedes Jahr bzw. jedes Semester ein neues Team erstellt werden. So stellen Sie sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler auch später noch Zugriff auf Inhalte und Materialien der letzten Schuljahre haben.

Es gilt, klare Regeln bei der Benennung der Teams für alle Lehrpersonen zu definieren. Damit können Sie vermeiden, dass Teams mit dem gleichen Teamnamen erstellt werden. Ohne die Namensstruktur ist es im Laufe der Zeit sehr schwierig zu erkennen, welches Team zu welcher Gruppe gehört.

Am einfachsten ist es, wenn die Erstellung von Klassenteams zentral erfolgt.

Im Online Microsoft Support finden Sie weitere nützliche Informationen zu Microsoft Teams, Erklärvideos zu Einstellungen und vieles mehr.

Praktische Tipps & Tricks für den Unterricht

1. Alle Abgaben auf einem Blick

  • Aufgaben können jederzeit an einzelne Schülerinnen und Schüler zugewiesen werden.
  • Dateien können Sie dazu mit Ihrer Klasse teilen sowie speichern.
  • Zudem lässt sich die Bearbeitung von Dateien im Vorhinein einschränken.
  • Mit Assignments können Sie sich einen guten Überblick über erledigte bzw. nicht erledigte Dinge verschaffen.
  • Verspätete Abgaben sind möglich, sofern es so eingestellt wird. Die Verzögerung ist sofort sichtbar für Sie als Lehrperson.

2. Feedback-Schleifen und einfaches Korrigieren

Abgegebene Aufgaben der Schülerinnen und Schüler können Sie in Teams

  • ausführlich kommentieren,
  • mit einem individuellen Feedback versehen und
  • mit Punkten oder Noten bewerten.

Die von Ihnen korrigierte Aufgabe kann die Schülerin bzw. dem Schüler in Teams einsehen und verbessern.

2. Interaktive Kommunikation im Klassen-Chat

Sei es als Klassen-Chat im Kanal „Unterhaltung“ oder als einzelner Chat – die Kommunikation funktioniert über Teams einfach und praktikabel. Es erspart einem Zeit bei der Verwaltung von Informationen und Dateien. Außerdem macht es den Kindern großen Spaß durch die vorhandenen Emojis und GIFs.

Die Unterhaltungen in den Kanälen sind für alle Teammitglieder sichtbar. Sobald nur bestimmte Personen die Nachrichten sehen sollen, eignen sich private Chats und Gruppen-Chats.

Wichtig zu Beginn: Thematisieren Sie den Klassen-Chat mit Ihren Schülerinnen und Schülern im Unterricht! Wofür wird der Kanal verwendet? Wann und von wem soll der Kanal verwendet werden? Welche Inhalte sollten nicht über Chats kommuniziert werden?
Daraus können Sie gleich einige Klassen-Chat-Regeln ableiten 🙂

Themen, wie die DSGVO sowie Risiken und Chancen bei der Verwendung diverser Chats können bei der Diskussion ebenfalls mit einfließen. In der heutigen Zeit sind sie allgemein von großer Bedeutung.


Mit diesen Informationen steht einem gelungenen Unterrichtsstart mit Microsoft Teams nichts mehr im Weg. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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